Qpato Consulting

Google Zeitgeist 2010 – Jahresrückblick aus Sicht einer Suchmaschine

00:06 | Posted in Blog, Netzwelt | No Comments

Google Zeitgeist 2010, der etwas andere Jahresrückblick. Tolles Video aber auch eine interessante Website mit allen wichtigen Suchphrasen und passenden Infografiken des Jahres 2010:

Zeitgeist 2010: How the world searched

Based on the aggregation of billions of search queries people typed into Google this year, Zeitgeist captures the spirit of 2010

Der Kampagnenstart ist erst der Anfang der Arbeit

11:38 | Posted in Blog, Internet Ratgeber, Netzwelt | No Comments

Social Media Marketing wird bei QPATO großgeschrieben
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat zehn Thesen zur Zukunft von Social Media in 2011 veröffentlicht. Die Zeit, in der Unternehmen ihre Praktikanten twittern ließen, soll jetzt vorbei sein.

“Momentan wird Social Media hauptsächlich im Marketing und für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt. In den kommenden Monaten wird Social Media in weiteren Bereichen wie Personal, Marktforschung und Produktentwicklung an Bedeutung gewinnen”, sagt Patrick Wassel (Faktor 3), stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.

Aktivitäten in sozialen Netzwerken sind nicht nur für große Firmen ein Thema: “In diesem Jahr werden insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen die Vorteile der direkten Kommunikation mit dem Nutzer für sich entdecken”, glaubt Mike Schnoor (sevenload), Unitleiter Business Development/Marketing der Fachgruppe Social Media. Entsprechend nähmen Social-Media-Aktivitäten und -Budgets auch 2011 weiter deutlich zu.

Hier die zehn Thesen des Verbands:

1.Social Media wird in Unternehmensorganisationen integriert

Die Frage nach der richtigen Organisationsform für den Bereich Social Media wird ein größeres Thema. “Hobby-Lösungen” mit Praktikanten haben ausgedient. Die Phase eines Hypes oder Trends ist vorbei, Social Media wird zum Alltag und will Disziplin übergreifend organsiert werden. Der Bereich der Unternehmenskommunikation wird hierbei über alle Abteilungen hinweg eine zentrale Rolle spielen.

2. Employer Branding 2.0

Employer Branding in Social Media wird zum essentiellen Bestandteil für Unternehmen bei der Rekrutierung von neuen Mitarbeitern. Statische Personalbereiche auf Homepages und reine Anzeigenportale waren gestern. Nicht nur Kunden werden anspruchsvoller, auch Bewerber setzen auf User Generated Content in ihrem Entscheidungsprozess und informieren sich über die Unternehmen anhand ihrer eigenen Präsenz und ihrer Bewertung sowie der Aktivitäten ihrer Mitarbeiter in Social Media.

3. Die Produktentwicklung wird sozialisiert

Die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen wird auf breitere Beine gestellt. Eine extrem breite Wissensbasis als Input zur Produktentwicklung und extrem schnelles Feedback intern wie extern führt zunehmend zu “Adaptive Engineering”. Bald könnte die Zeit langwieriger Mafos (Befragungen, Beobachtungen) vor der Einführung/Entwicklung neuer Produkte vorbei sein.

4. CRM wird nicht mehr sein, was es war

Vergangenes Jahr lief das Beziehungsmanagement noch weitgehend unsozial ab. In 2011 werden wir eine zunehmende Verschmelzung verschiedener CRM-Bereiche mit Social Media-Komponenten erleben. Leadmanagement, Kundenservice und Kundenbindung sind die ersten CRM-Felder, wo Social Media eine zunehmende Rolle spielen wird. CRMSystemanbieter werden dafür sorgen, Daten und Prozesse aus Social Media systematisch nutzbar zu machen.

5. Unternehmen aus der zweiten Reihe springen auf

Bisher haben große Brands die Entwicklung von Social Media Marketing getrieben. Spezielle Social Media-Budgets sind gesamten Werbebudgets gefolgt. 2011 werden auch die kleineren Spender auf den Zug aufspringen. Mittelstand, Industrie, B2B, Verbände, NGOs – für sie gilt es aus den Fehlern der Großen zu lernen und einzuschätzen, wo Social Media ihnen wirklich nützt. Der Mehrwert von Social Media wird dabei oft in anderen Unternehmensbereichen gesehen und weniger direkt im werblichen Bereich.

MEHR ALS FACEBOOK

6. Social Media ist mehr als Facebook

Letztes Jahr war geprägt durch den großen, blauen Riesen. Großteile der Budgets in Deutschland sind in Facebook Apps und Media geflossen – der Return of Invest war bisher ungewiss. Die Nutzer werden neue, dynamische Plattformen und Applikationen für sich entdecken, um themen- und kontextspezifische Beziehungen zu führen. Marken werden die gute alte Homepage sozialisieren, um der Community auch im eigenen Garten etwas zu bieten. Spitze Themenplattformen wie Blogs und Foren werden den “Longtail” wieder ins Gespräch bringen.

7. “Social Intelligence” wird zum Erfolgsfaktor

Social Media Monitoring war bereits in 2010 ein großes Thema. 2011 wird es darum gehen, die Tools weiter zu optimieren. Aber viel wichtiger wird die Frage sein, wie und wofür das Wissen eingesetzt werden kann. Von einer adaptiven Aussteuerung der Kommunikation über die Produktentwicklung bis zur Kundensegmentierung – die Daten aus dem Social Web bieten unzählige Möglichkeiten.

8. Die ROI-Diskussion geht weiter

Die Messbarkeit der Maßnahmen wird auch in 2011 weiter ein Thema sein. Was ist Erfolg und wie messe ich ihn? In den letzten Jahren ging es für Marken darum, dabei zu sein. In Zukunft wird es darum gehen, was Marken für Ergebnisse erzielen. Social Media wird ein typischer Aspekt des Kommunikationsalltags werden.

9. Neue Berufsbilder entstehen

Die Nutzung von Social Media erfordert von den Mitarbeitern der Marken neue Fähigkeiten. Gelerntes Marketingwissen ist nur noch in Teilen anwendbar. Mit Social Media wollen neue Tools und Infrastrukturen bedient werden, zudem muss ein neuer Kommunikationsstil geprägt werden. Community Manager sind die neuen “Arbeiter” und gleichzeitig die neuen Erfolgsfaktoren der Kommunikation. Marken dürfen es nicht verpassen, diese Positionen gemeinsam mit der Unternehmenskommunikation und anderen Fachbereichen der Unternehmensorganisationen intern aufzubauen.

10. Das Ende der Kampagne, wie wir sie kannten

Die für Marken und Agenturen gelernte Kampagnenarbeit ist ein Auslaufmodell. Ideen müssen mehr können, als Aufmerksamkeit zu generieren – Engagement ist gefragt. Media wird nicht mehr gekauft, sondern verdient. Der Launch ist nicht das Ende der Arbeit, sondern der Anfang.

Jeder zweite deutsche Internet-Nutzer hat ein Online-Profil

23:31 | Posted in Blog, Netzwelt, Wissenschaft | No Comments

27 Millionen Bundesbürger veröffentlichen persönliche Angaben, Texte und Fotos im Internet. Das ergab eine am Dienstag in Berlin veröffentlichte Umfrage des „Aris“-Instituts für den IT-Branchenverband Bitkom.

Jeder zweite deutsche Internet-Nutzer hat heute ein Online-Profil.

Bitkom-Präsidiumsmitglied Dieter Kempf erklärte anlässlich des „Safer Internet Days“ (8.2.), es gebe keine technische Möglichkeit, die eine absolute Datensicherheit biete. Der Branche sei der Schutz der Jugendlichen ein besonderes Anliegen. Es gebe zwar einen „digitalen Radiergummi”, sagte Kempf, aber er biete keinen 100-prozentigen Schutz.

Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage:

• Jeder Zweite (55 Prozent) hält seine Daten im Netz tendenziell für unsicher.

• 13 Prozent der Internetnutzer verzichten auf die Online-Speicherung persönlicher Daten und Dokumente.

• 47 Prozent, also fast jedem zweiten Internetnutzer, fehlten Informationen, was er selbst für den Datenschutz tun kann.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU): „Das Internet vergisst nichts! Die Bundesregierung wird rote Linien ziehen, die zum Schutz der Privatsphäre auch im Internet nicht überschritten werden dürfen”. Aigner sprach sich dafür aus, ein Verfallsdatum für Dateien wie Fotos oder Videos im Netz einzurichten.

Datenschutz im Internet: Mehr Aufklärung und Selbstverantwortung gefordert

16:09 | Posted in Internet Ratgeber, Netzwelt | No Comments

Wien (pts/27.01.2011/11:32) – Am 27. Januar ist Data Privacy Day. Er wurde 1981 vom Europarat ins Leben gerufen und wird heute von 29 Ländern und Dutzenden von Firmen und Organisationen auf der ganzen Welt unterstützt. Zentrales Ziel des Internationalen Tages des Datenschutzes ist es, das Bewusstsein der User im Umgang mit ihren persönlichen Daten zu schärfen. Das zur Zeit auf verschiedenen Ebenen heftig – und oftmals populistisch – diskutierte Thema “Persönlichkeitsschutz und Datenrecht im Internet” hat http://www.123people.com , die weltweit größte Online-Personensuchmaschine, zu einer Umfrage unter seinen 45 Mio. Usern veranlasst. Erste Ergebnisse der Studie zeigen überraschende Ergebnisse: Über 70 Prozent der Befragten sehen ihre Privatsphäre durch das Internet gefährdet. Gleichzeitig fordern User aber nicht mehr Gesetze zum Schutz ihrer Online-Privatsphäre, sondern sind sich ihrer Selbstverantwortung durchaus bewusst.

“Der enorme Anstieg von kostenlosen Inhalten und Dienstleistungen im Internet wie Social Networks, Suchmaschinen oder Blogs hat zu einer unvermeidbaren Verwertung von user-bezogenen Informationen geführt”, erklärt Bernhard Hoetzl http://www.123people.com/s/bernhard+hoetzl/austria%2Fvienna , Chief Marketing Officer von 123people. “Dass Informationen und Inhalte kosten, beginnen immer mehr Menschen zu verstehen. Als Personensuchmaschine ist es eine unserer Aufgaben, Menschen ein unmittelbares Instrument in die Hand zu geben, um ihren digitalen Fußabdruck http://en.wikipedia.org/wiki/Digital_footprint in einer zunehmend transparenten Welt zu überprüfen und dadurch verwalten zu können.”

Eine aktuell von 123people in 13 Ländern zum Thema Datenschutz durchgeführte Nutzerbefragung, die auch Straßen-Interviews http://www.123people.com/blog/2011/01/27/voices-listening-to-people-speak/ umfasste, hat nun erste neue und durchaus auch kontroverse Erkenntnisse zutage gebracht. Luca Sartoni http://www.123people.com/s/luca+sartoni/austria , Social Media und Internet Marketing Teamleiter bei 123people, stellt fest, dass über 70 Prozent aller User ihre Privatsphäre durch das Internet gefährdet sehen. Dass beispielsweise ein Viertel der deutschsprachigen User es bereits bereut hat, eine persönliche Information online gestellt zu haben, deutet er als Hinweis darauf, dass hier noch sehr viel Aufklärungs- und Informationsbedarf besteht.

Interessante Ergebnisse liefert auch der Vergleich zwischen den einzelnen Ländern: Die Mehrheit der User im deutschsprachigen Raum sind der Meinung, dass private Unternehmen für den Schutz der Online-Privatsphäre verantwortlich gemacht werden können. Hingegen sehen fast ein Drittel der Befragten aus den USA, Großbritannien und Kanada ihre Daten lieber in den Händen der Regierung. Der Umfrage zufolge hat bereits jeder zehnte Nutzer weltweit aufgrund seines Online-Profils negative Erfahrungen bei der Jobsuche gemacht. In Spanien wurde sogar ein Fünftel der Befragten bei einer Bewerbung abgelehnt oder hat aufgrund ihres digitalen Fußabdruckes den Job verloren.

“Die Ergebnisse zeigen, dass das Thema Online-Privatsphäre in allen Ländern sehr ernst genommen wird, aber auch das Bewusstsein für mehr Selbstverantwortung steigt”, fasst Bernhard Hoetzl die Umfrage zusammen. “Gesetze werden die Privatsphäre der User nie vollumfänglich schützen können, da letztlich jeder User für seinen digitalen Fussabdruck selbst verantwortlich ist. Um ein offenes Internet zu erhalten, braucht es nicht nur einen respektvollen Umgang mit unseren persönlichen Daten, sondern wir müssen diese auch regelmässig überprüfen, um sie in weiterer Folge aktiv managen zu können. 123people ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Instrument, um dies zu tun.”

123people-Video zur Umfrage: http://www.123people.com/blog/2011/01/27/voices-listening-to-people-speak/

Blogbeitrag zum Thema: http://www.123people.com/blog/2011/01/19/friday-january-28th-international-data-privacy-day/

Über 123people
Seit Februar 2008 optimiert http://www.123people.com die Personensuche im Internet. Mit monatlich rund 45 Millionen Unique Visitors ist 123people eines der beliebtesten und größten Internet-Personensuchservices weltweit.

Das Unternehmen mit Sitz in Wien bietet eine Online-Personensuche, mit der jeder User einfach, schnell, kostenlos, zuverlässig und in Echtzeit Informationen über sich selbst oder über andere Menschen im Internet findet. Die Suchergebnisse stammen sowohl aus globalen, als auch aus länderspezifischen, frei im Internet verfügbaren Datenquellen. Derzeit ist 123people in dreizehn Ländern und zehn Sprachen verfügbar. Seit März 2010 ist 123people Teil der französischen PagesJaunes Groupe.

Mehr Info zu 123people und Downloads von Screenshots auf http://www.123people.de/presse/

Geizhals-Warenkorb: Notebookpreise auf Talfahrt, Mobiltelefone im Steigen

16:06 | Posted in Internet Ratgeber, Netzwelt | No Comments

Wien (pts/26.01.2011/10:30) – Einen Preisrückgang von insgesamt 7,3% verzeichnete der Geizhals-Warenkorb im vierten Quartal 2010. Das zeigt die Analyse der zehn gängigsten auf Geizhals.at gelisteten Produktgruppen aus IT, Unterhaltungs- und Haushaltselektronik. Hatte der Wert des Gesamtwarenkorbes Ende September 2010 noch 3.668 Euro betragen, notierte er mit Stichtag 31. Dezember bei 3.401 Euro.

Am stärksten gefallen sind neben den Camcordern mit einem Minus von 32,3% die Notebooks, deren durchschnittlicher Preis von 599 Eur im September auf 408 Eur per Ende Dezember und damit um 31,9% gefallen ist. Als Grund hierfür nennen die Geizhals-Experten die stark steigende Tendenz zu den Tablets, die deutlich günstiger als konventionelle Notebooks oder Netbooks sind. Bei den Camcordern ist der Rückgang vor allem auf Abverkäufe im Zuge des Generationswechsels bei den verschiedenen Modellen und auf den Einfluss des Weihnachtsgeschäftes zurückzuführen.

Weniger berappen mussten die Konsumenten auch für die Digicams, die nach einem Preisanstieg von sieben Prozent im dritten Quartal nun um durchschnittlich 13,5% billiger geworden sind. Auch hier herrschte ein Trend zum Abverkauf, um Platz für neue Modelle zu schaffen, die in den nächsten Wochen in die Läden kommen.

Insgesamt sind die Durchschnittspreise bei sieben der zehn im Geizhals-Warenkorb gelisteten Produktkategorien gefallen. Anstiege gab es bei den Grafikkarten (+44,1%), bei den Mobiltelefonen ohne Vertrag (+24,3%) und bei den Fernsehern (+10%). Ist der starke Anstieg bei den Grafikkarten generell durch die Markteinführung neuer und damit teurerer Modelle bedingt, so sind es bei den Mobiltelefonen ganz eindeutig die höherpreisigen Smartphones, die hier den Ton angeben und die günstigeren Handys verdrängen. Insbesondere im Weihnachtsgeschäft waren die Kunden bereit, für ein neues Smartphone tiefer in die Tasche zu greifen.

Der Anstieg des Durchschnittspreises bei den Fernsehern von 743 auf 817 Euro ist auf einige wenige hochpreisige Modelle zurückzuführen, die hier kräftig zu Buche schlagen. Insgesamt sind in dieser Kategorie aber auch viele Geräte billiger geworden.

Die Analyse für das Gesamtjahr 2010 ergibt für den Geizhals-Warenkorb einen Preisrückgang von 6,7%. Auch hier sind die Durchschnittspreise in sieben der zehn Produktgruppen zurückgegangen. Am stärksten gefallen sind die Blu-ray Player (-29,9%), die Monitore (-18,1%) und die Notebooks (-17,4%). Den größten Anstieg verzeichnen die Grafikkarten mit plus 77,8%, gefolgt von den Mobiltelefonen mit einem Plus von 12,4%. Marginal gestiegen ist mit 0,6% der Durchschnittspreis der Multimediaplayer.

Über Geizhals.at:

Geizhals zählt zu den größten Preisvergleichsplattformen im deutschsprachigen Raum. Durchschnittlich verzeichnet die Plattform laut Österreichischer Webanalyse (ÖWA) rund zwei Millionen Unique Clients im Monat. Betreiber von Geizhals.at ist das im Jahr 2000 gegründete, österreichische Unternehmen Preisvergleich Internet Services AG mit Sitz in Wien.

Gründer übernimmt Google-Spitze

16:13 | Posted in Firmennews | No Comments

Larry Page löst den Manager Eric Schmidt ab

Berlin – Tolle Ideen zu haben, vielleicht sogar ein Genie zu sein und ein Unternehmen erfolgreich zu führen – das sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Larry Page und Sergey Brin waren schlau genug das einzusehen, als sich andere junge Internetgründer noch für unschlagbar hielten. Nun fühlt sich jedoch einer der beiden Google-Gründer reif genug, die Geschäftsführung selbst in die Hand zu nehmen. Am 4. April wird der dann 38-jährige Larry Page den 18 Jahre älteren Vorstandschef Eric Schmidt ablösen.

„Inzwischen ist die tägliche Aufsicht eines Erwachsenen nicht mehr notwendig“, kommentierte Schmidt über Twitter seine Ablösung nach zehn Jahren.

Er spielte damit auf die Gründungsgeschichte von Google an. Page und Brin hatten als Studenten an der Uni Stanford die neue Suchmaschine entwickelt und 1998 ein Unternehmen gegründet. Page leitete die Firma bis 2001 – als sie ihm zu groß wurde. Er fühlte sich in der Rolle des Technikers wohler. Also heuerten Page und Brin den erfahrenen Manager Schmidt als Konzernchef an. Er brachte das Unternehmen 2004 erfolgreich an die Börse.

Page wird von Kennern als der von Ideen angetriebene Motor von Google beschrieben. Als ungeduldig. Als hoch konzentriert. Reibereien mit dem zweiten Gründer Brin werden nicht erwartet. Beobachter vermuten, dass Brin gar keine Lust habe, so sehr im Rampenlicht zu stehen. Beide Gründer erhalten bei Google nur einen Dollar Jahresgehalt, verfügen jedoch jeweils über etwa 29 Prozent der Stimmrechte bei Google. Inzwischen ist der Börsenwert des Internetkonzerns auf mehr als 200 Milliarden Dollar gestiegen – und Brin und Page nehmen auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt gemeinsam Platz 24 ein.

Schmidt leitete das Tagesgeschäft, doch wichtige Entscheidungen trafen die drei zusammen. Google ist längst mehr als eine Suchmaschine und versucht in immer mehr Bereiche vorzudringen – vor allem ins mobile Internet. Mit dem neuen Betriebssystem Android konkurriert Google direkt mit Apple und Microsoft. Bei Apple steht mit Steve Jobs eine charismatische Führungspersönlichkeit an der Spitze. Beim sozialen Netzwerk Facebook sagt der 26-jährige Gründer Mark Zuckerberg, wo es langgeht. Bei Google übernimmt das jetzt Page. „Schmidt war der Prinzregent, der solange regiert, bis der junge König den Thron einnehmen kann“, meinte der US-Journalismus-Professor und Google-Experte Jeff Jarvis. „Wir wussten, dass dies passieren wird. Wir hatten es nur vergessen.“

Für Schmidt, der Google weiter berät, hat sich der Einsatz gelohnt. Er kündigte an, Google-Aktien im Wert von rund 335 Millionen Dollar zu verkaufen – dies ist nur ein Teil seiner gesamten Firmenanteile. Auch die jüngsten Zahlen von Google sind – wieder einmal – erstaunlich gut: Im Schlussquartal 2010 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar. Das Unternehmen verdiente unterm Strich 2,5 Milliarden Dollar und damit 29 Prozent mehr.

Doch kein Firefox für Windows Mobile

18:12 | Posted in Netzwelt | No Comments

Überraschenderweise hat Firefox Entwickler Mozilla bekanntgegeben, man wolle den Browser Firefox in Zukunft nun doch nicht für Windows Mobile anbieten. Als Grund wurde das neue Windows Phone 7 genannt, welches nunmehr keine nativen Applikationen mehr zulässt.

Der mobile Browser sollte eigentlich Ende 2010 veröffentlicht werden. Nun aber wurden alle Entwicklungsarbeiten bis auf Weiteres gestoppt. Als Begründung wurde angegeben, dass das Windows Phone 7 keine nativen Applikationen mehr erlaubt – dies stand allerdings schon länger fest. Interessenten gäbe es am mobilen Firefox Browser sicher zahlreiche, zumal das Konkurrenzprodukt Internet Explorer für Windows Mobile als eher unkomfortabel gilt.

Google Buzz vorgestellt

11:09 | Posted in Netzwelt | No Comments

Am gestrigen Dienstag hat der Suchmaschinenriese Google nun offiziell seinen neuen Kommunikationsdienst Google Buzz vorgestellt. Buzz ist in den existierenden Maildienst von Google integriert und bietet die Möglichkeit, Inhalte aus anderen Google Diensten (z.B. Youtube) direkt einzubinden.

Buzz soll im Laufe der kommenden Woche  für alle Nutzer von Google Mail freigeschaltet werden und fortan ständig weiterentwickelt werden. Während dieses Konkurrenzangebot zu den beliebten Kommunikationsdiensten Facebook oder Twitter zu erwarten war, überraschte Google mit der Ankündigung, man wolle den Dienst in naher Zukunft auch für Geschäftskunden anbieten.

Eines steht allerdings schon fest: Leicht wird es für den neuen Google Dienst mit Sicherheit nicht, sich gegenüber dem etablierten Dienst von Facebook durchzusetzen.

Google: China ja – Zensur nein

07:32 | Posted in Netzwelt | No Comments

Wie wir bereits am 13. Januar dieses Jahres berichteten, plant Google in Zukunft die chinesische Regierung nicht weiter bei deren Maßnahmen zur Internetzensur zu unterstützen (siehe: Google überdenkt China-Geschäft). Trotz allem würde Google das profitable Geschäft in China nur allzu gerne beibehalten.

Google wiederholte indessen, man wolle damit beginnen, für China nur noch unzensierte Suchergebnisse zu liefern. Nach wiederholten Angriffen auf die E-Mail Konten von Menschenrechtsaktivisten hatte sich Google zu diesem Schritt entschlossen, auch wenn es die Schließung seiner Büros in China zur Folge hätte.

Experten zweifeln an Googles Bestrebungen, trotz Anti-Zensur in China aktiv zu bleiben, nicht zuletzt deswegen, weil Google seinen neuen Kurs gegenüber der chinesischen Regierung eher offensiv formuliert hatte.

Trotz allem könnte Google auch ohne eine chinesische Suchmaschine weiter in China aktiv sein, erfuhr die New York Times aus zuverlässiger Quelle. Der Grund dafür liegt darin, dass Google, anders als in den meisten anderen Ländern, in China den größten Teil seiner Einnahmen dadurch erwirtschaftet, Werbeanzeigen chinesischer Unternehmen auf US-amerikanischen Webseiten zu schalten und nicht etwa durch die Einblendung von Anzeigen nebst den Suchergebnissen.

Neuer Rekord bei der kabellosen Datenübertragung

21:28 | Posted in Wissenschaft | No Comments

Forscher von Siemens haben zusammen mit Forschern vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin einen neuen Geschwindigkeitsrekord bei der kabellosen Datenübertragung aufgestellt. Die Forscher erreichten mit Hilfe von weißem LED-Licht eine Gewschwindigkeit von mehr als 500MBit/s.

Der alte Geschwindigkeitsrekord, der übrigens vom gleichen Forscherteam aufgestellt wurde, lag bei weniger als der Hälfe – bei ‘nur’ 200MBit/s. Dabei fand die Datenübertragung auf einer Strecke von 5m statt. Ermöglicht wurde der neue Rekord durch spezielle Weißlicht-Leuchtdioden der Siemens-Tochter Osram, die für diese Datenübertragungsrate schnell genug moduliert werden können.

Die neue Technologie mit dem Namen VLC (=Visible Light Communication) soll in verschiedenen Bereichen des Alltags zum Einsatz kommen. So zum Beispiel im privaten Bereich, in besonders datenlastigen Heimnetzwerken, in Fabriken oder in der Medizintechnik, wo die herkömmliche Funktechnologie häufig Störungen unterworfen ist.

Ein weiterer großer Vorteil der VLC: Die Technologie ist abhörsicher, da nur der Empfänger, der sich direkt im Lichtkegel befindet, die Daten empfangen kann.

Das Forscherteam rechnet noch für dieses Jahr mit einer Standardisierung des Systems – man darf also über die weitere Enwicklung gespannt sein.